DEUTSCHLANDMACHTSCHLAGZEILEN

Verteidigungsminister Guttenberg hat “abgeschrieben”

18. Februar 2011

Karl-Theodor zu Guttenberg, Verteidigungsminister,  hat für seine Doktorarbeit einfach einige Textpasagen “zusammengeklaut”. Unterdessen soll es bereits weit über 10 “Plagiats-Opfer” geben heißt es. Eines davon ist die Theaterkritikerin Klara Obermüller.

Der als “beliebt” geschilderte Politiker, der sogar als möglicher Kanzlerkandidat infrage kommt, hat sich durch den Plagiatsvorwurf ziemlichen Ärger eingehandelt. Anstatt zum Wahlkampfauftritt nach Barleben / Sachsen-Anhalt zu fahren, musste der Aristrokat  ins Berliner Kanzleramt, um der Bundeskanzlerin Angela Merkel “Rede und Antwort” zu stehen.

Somit warteten mehr als 700 Menschen in Sachsen Anhalt umsonst auf die Ankuft des Politkers zu Guttenberg. Die Enttäuschung war groß. Doch nach Bekanntgabe, dass der Verteidigungsminister nicht nach Barleben kommen könnte, machte sich auch Sorge unter den CDU-Mitgliedern breit, dass dem CDU-Politiker eventuell etwas zugestoßen sein könnte.

Plagiatsraub lautet die Diagnose in diesem Fall. Weitere Einzelheiten über die “abgeschriebene” Doktorarbeit des Karl-Theodor zu Guttenberg lesen Sie hier.

Kachemann Prozess - kein Ende in Sicht

22. Dezember 2010

Jörg Kachelmann, der wegen Vergewaltigung einer seiner vielen „Lausemädchen“ angeklagt wurde, hat sich für die „Endrunde“ einen neuen Verteidiger zugelegt. Heute, am 22. Verhandlungstag, dem zugleich Letzten in diesem Jahr, gab es wieder brisante Neuigkeiten aus dem Gerichtssaal.

Johann Schwenn - der keineswegs zimperlich ist und allem auf die Spur geht, was seines Erachtens nach „stinkt“ - hat sich auch die „Bunte“ und den „Focus“ vorknöpfen wollen. Doch mit der Begründung, dass es „keinen Verdacht auf Beeinflussung“ von Zeuginnen gäbe, hatte das Gericht die von Verteidiger Schwenn beantragte überraschende Durchsuchung der beiden Redaktionen abgelehnt.

Eine herbe Enttäuschung zwar, aber noch lange keine Niederlage. Denn immerhin wird erwogen, einen Befangenheitsantrag gegen das hohe Gericht zu stellen. Ansonsten jedoch war der Verhandlungstag sehr aufschlussreich und vor allem positiv für Kachelmann. Schließlich ergab die Auswertung der DNA Spuren, dass an der „Tatwaffe“ - dem Messer, welches Kachelmann seiner Geliebten „Sabine“ während des angeblichen Vergewaltigungsaktes an den Hals gehalten haben soll - keine nennenswerten Fingerabdrücke des ehemaligen Wetter-Moderators vorzufinden waren. Die wenigen Spuren, die gefunden wurden, passten allerdings nicht zum Tatvorgang, den das mutmaßliche Opfer geschildert hatte.

Doch es ist noch lange kein Ende in Sicht, denn - um die Spannung zu halten - gibt es nun eine weitere Zeugin, die - so jedenfalls behauptet es der „Focus“ - ziemlich eindeutige Aussagen zur Gewaltbereitschaft von Jörg Kachelmann im Bett machen kann. Die Schweizerin möchte allerdings aufgrund des Medienrummels keineswegs nach Mannheim kommen, um persönlich auszusagen. Somit befürwortete der Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge unterdessen eine Zeugenvernehmung im Ausland. Bei der Zeugin handelt es sich wahrscheinlich um eine Fotografin aus der Promi-Szene, welche behauptet, dass Kachelmann im Januar während des Liebesspiel ziemlich brutal geworden sei. Laut ihrer Meinung war der Ex-Moderator für Augenblicke ein scheinbar „anderer Mensch“.

Dr. Jekyll und Mr. Hyde?!

Dem Kachelmann-Prozess wohnt auch der Psychiater Harmut Pleines bei, der minutiös die Regungen und Gesichtszüge des angeklagten Jörg Kachelmann peinlichst beobachtet, um am Ende des Verfahrens sein fachkundiges Urteil über die Persönlichkeit des mutmaßlichen Vergewaltigers abzugeben.

Doch wann wird das Ende der Verhandlung in Sicht kommen?

Das alte Jahr neigt sich dem Ende, das Neue steht in den Startlöchern und wie lautet dann das Urteil?

 

 

Schneechaos in Deutschland - Unwetterwarnungen wegen starkem Schneefall, Schneeverwehungen und Glatteis

17. Dezember 2010

Nichts geht mehr in Deutschland, denn der Winter hat knallhart und eiskalt zugeschlagen!

Es heißt, der raue Winter hat Deutschland fest im Griff. Doch ganz ehrlich, das ist vollkommener Blödsinn - denn Deutschland hat den Winter nicht im Griff - so wird ein Schneeschuh draus.

Der Frühling bringt Blumen,  der Sommer den Klee, der Herbst bringt die Trauben, der Winter den Schnee - das lernt bereits jedes kleine Kind. Das der Winter allerdings ein paar Tage vor dem ursprünglichen Winterbeginn einsetzen kann, ist auch keine Neuigkeit mehr. Angesichts der Klimaveränderung, an der die Menschheit ja wohl nicht ganz unschuldig ist, sollte es niemanden verwundern.

Doch um auf den Punkt zu kommen - wo bitte schön ist das ein Winterchaos?

Es mag schon sein, dass der Schneefall in den vergangenen Wochen extrem viel gewesen ist - allerdings kann von Chaos keine Rede sein. Der Schnee jedenfalls ist keinesfalls schuld an der Misere. Viel eher aber wohl schon die überforderte Bevölkerung, die Länder und Kommunen, die Politiker. Oder wer auch immer!

Kraftfahrzeughalter, die meinen, selbst im größten Schneegestöber und auf arschglatten Straßen noch immer Vollgas geben zu müssen, anstatt sich den Witterungsverhältnissen anzupassen, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, sind diejenigen, die für die meisten der Unfälle in den letzten Wochen gesorgt haben.

Doch selbst der Winterdienst sorgt nicht für freie Fahrt, so ist es kein Wunder, wenn es zu unzähligen Karambolagen und Staus kommt.

Halt! Ganz so kann man es schließlich auch nicht sehen. Denn immerhin können die armen Kerle vom Winterdienst ja schließlich nichts dafür, dass sie zu wenig Einsatzwagen haben und schon gar nicht ausreichend Streusand oder Streusalz.

Doch wem können wir dann die Schuld in die Schneeschuhe schieben?

Den Ländern, Kommunen und den Politikern?

Es ist schon ein Gräuel zu sehen, dass für alles Unmögliche und Sinnlose genügend Gelder lockergemacht werden - aber wenn es auf das Nötigste ankommt, geht gar nichts mehr, weil dafür angeblich keine Gelder vorhanden sind.

Eine Schande ist es, denn anderes kann man es kaum noch bezeichnen!

Der sogenannte Winterdienst hat nicht nur auf den Straßen, sondern auch auf den Gehwegen für „Ordnung“ zu sorgen. Schneeräumen und streuen! Einfacher gesagt wohl, als getan. Geräumt wird der Schnee, indem die Schneeflüge alles irgendwo zu Bergen türmen. Die Fußgänger können dann jedoch keine Kreuzung, geschweige dem noch eine Straße überqueren, ohne in meterhohe Schneehaufen zu treten. Gestreut wird auch bzw. gesalzen - doch sehr kärglich, weil mit dem kaum vorhandenen Streugut ja sparsam umgegangen werden muss.

Was ist die Folge?

Zahlreiche Verkehrsunfälle und auch Knochenbrüche bei Fußgängern!

Warum?

Das ist die große Frage!

Wem interessiert es?

In erster Linie die Medien, die somit wieder genügend Gründe haben, um Horrormeldungen zu verbreiten!

Doch es kommt ja noch viel besser, denn das Schneegestöber, was Deutschland in eine winterweiße Pracht verwandelt und für Chaos auf den Straßen sorgt, sorgt für noch viel mehr Unmöglichkeiten.

Das Benzin wird knapp. Heute gab es an vielen Tankstellen in Deutschland keinen Sprit mehr!

Wahnsinn, wann hat es das je gegeben?

Ja, man sollte wirklich von einer Katastrophe sprechen, allerdings ist an dieser nicht das Winterwetter schuld!

Doch wer begreift das endlich - und vor allem - wann?

Das „Aus“ für den zweiten Anwalt von Jörg Kachelmann

30. November 2010

Erst gestern sorgte die Nachricht, dass Kachelmanns Hauptverteidiger Birkenstock sein Mandat niederlegte, für Verwirrung und nun „fliegt“ der nächste Advokat. Für den Karlsruher Wahlverteidiger, Klaus Schroth, kam die Nachricht völlig unerwartet. Im Gegensatz zu Reinhard Birkenstock, hält sich Anwalt Schroth nicht „bedeckt“ und gibt bereitwillig Auskunft, dass er am gestrigen Montag eine E-Mail von Jörg Kachelmann erhalten habe, in welcher dieser sich für die Zusammenarbeit bedankte und den Anwalt gleichzeitig darum bat, sein Mandat niederzulegen.

Klaus Schroth war bereits dabei, sich auf den bevorstehenden Prozesstag, der für morgen angekündigt ist, vorzubereiten. Die Mail seines Mandanten überraschte ihn sehr. Er selbst hat absolut keine Erklärung dafür, weswegen sein Klient – Jörg Kachelmann – die Mandatsniederlegung wünschte.

„Kritik an meiner Arbeit hat es nie gegeben!“ äußerte sich der Karlsruher Wahlverteidiger und fügte gleichermaßen hinzu, dass er allerdings auch nicht die Ratgeber von Jörg Kachelmann kennt. Ebenso wenig seien ihm größere Spannungen zwischen Birkenstock und Kachelmann aufgefallen. Allerdings hatte Kachelmann selbst in der besagten Mail auch angekündigt, sich nochmals zu melden, um die Hintergründe für seine Entscheidung zu erklären. Doch bisher hat es diese Erläuterung noch nicht gegeben.

Was bezweckt Kachelmann mit dem Wechsel seiner Verteidigung?

Weshalb beauftragte der 52-jährige Schweizer direkt im laufenden Verfahren den Hamburger Strafverteidiger Johann Schwenn?

Anstatt im Vergewaltigungsprozess endlich auf Antworten zu stoßen, türmen sich immer mehr Fragen auf.

In der für morgen angedachten Prozessfortführung wird neben Johann Schwenn – der übrigens auf eine große Liste prominenter Mandanten zurückblicken kann und der für seine Erfolge bekannt ist – auch die Heidelberger Anwältin Andrea Combè als Pflichtverteidigerin anwesend sein.

Der „Endspurt“ im Prozess steht kurz bevor. Nun sollen die Sachverständigen zu Wort kommen, so auch der Berliner Gerichtspsychiater Hans-Ludwig Kröber. Des Weiteren werden ebenso rechtsmedizinische Gutachter Aufschluss darüber geben, ob es sich bei den Blutergüssen des mutmaßlichen Opfers – Frau Sabine – um „echte“ oder selbst zugefügte blaue Flecke gehandelt hat.

Kachelmanns neuer Anwalt, Johann Schwenn, gehört zu den führenden Strafverteidigern in der Bundesrepublik Deutschland, der sowohl Revisionsspezialist ist als auch Erfahrung im Sexualstraffrecht hat.

Wird er Kachelmanns Unschuld klar herausstellen können?

Der morgige Prozesstag im Vergewaltigungsfall Kachelmann wird sicherlich sehr spannungsgeladen sein!

 

Kachelmanns Anwalt Birkenstock legte Mandat nieder

30. November 2010

Der Kachelmann-Prozess, der seit nunmehr drei Monaten vor dem Landgericht Mannheim verhandelt wird, sorgt stetig für neuerliches Aufsehen. Geheimnisvolle, anonyme Briefe, zweifelhafte Aussagen des mutmaßlichen Opfers, belastende Zeugenaussagen und zwei Befangenheitsanträge – die Turbulenzen im Vergewaltigungsprozess Kachelmann scheinen kein Ende nehmen zu wollen.

Gestern eine neuerliche überraschende Wende im Prozess – wenngleich anders als je vermutet. Jörg Kachelmanns Anwalt, Reinhard Birkenstock, legte vollkommen unerwartet sein Mandat nieder, und dass ausgerechnet wenige Tage vor der geplanten Fortsetzung des aufsehenerregenden Prozesses.

Ob der Prozess nun – laut Sitzungsplan - am folgenden Mittwoch stattfinden wird, bleibt jetzt fraglicher denn je.

Was veranlasste Kachelmanns Anwalt Birkenstock, diesen Schritt zu tun?

Wie der Anwalt Reinhard Birkenstock in einer Pressemitteilung erklärte, habe er dem Landgericht Mannheim bekannt gegeben:

„… dass ich nicht mehr Verteidiger von Herrn Kachelmann bin!“

Der „Ausstieg“ des Advokaten, der von Anbeginn in diesem sensationsreichen Vergewaltigungsprozess eine große Rolle spielte, wirft viele Fragen und gleichermaßen auch erneute Spekulationen auf!

Ist der Fernsehmoderator Jörg Kachelmann vielleicht doch nicht unschuldig?

Weiß Birkenstock eventuell mehr, als ihm als Anwalt lieb sein sollte?

War es Kachelmann selbst, der seinen Anwalt den “Laufpass” gab?

Welche konkreten Gründe bewegten Anwalt Birkenstock, sein Mandat niederzulegen?

Wenigstens auf letztere Frage hätte jeder mit einer substanziellen Antwort vonseiten des - nunmehr ehemaligen - Rechtsbeistandes von Kachelmann gerechnet. Dieser ließ stattdessen jedoch nur verkünden, dass er „aus berufsrechtlichen und prozessualen Gründen“ für keinerlei Auskünfte in dieser Sache zur Verfügung steht.

Was steckt tatsächlich hinter der Mandatsniederlegung?

Fragen über Fragen begleiten den immer unklarer werdenden Kachelmannprozess und die Antworten darauf versinken derzeit im eiskalten Schneegestöber!

Eines ist sicher, der „Wetterfrosch“ Jörg Kachelmann - der einst Schnee und Eis, Sonne und Regen vorhersagen konnte - wird nicht ohne Fürsprecher bleiben. Der Hamburger Anwalt Johann Schwenn wird anstelle von Birkenstock treten.

Somit wäre an dieser Stelle wenigstens eine weitere aufkommende Frage sogleich geklärt!

Der „Medienrummel“ um Kachelmann

10. November 2010

Im Kachelmann-Prozess geht es sehr heikel weiter. So sind nun auch die Medien ins Visier der Verteidigung geraten.

Vor zwei Tagen, am Montag, dem 08.11.2010, war eine weitere Zeugin vor Gericht erschienen. In ihrer Vernehmung gab jene zu, einen Exklusivvertrag mit der Illustrierten „Bunte“ abgeschlossen zu haben.

Kachelmanns Verteidiger Klaus Schroth war darüber mehr als erbost. Eine „Unverschämtheit und Missachtung des Gerichts“ nannte er dies. Allerdings ließ dass Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge so nicht „stehen“ – denn immerhin wäre auch vonseiten des Angeklagten versucht wurden, die Presse für seine Zwecke zu nutzen. Diesbezüglich sei es ebenso der Zeugin selbst überlassen, ob und mit welcher Illustrierten sie Verträge aushandelt bzw. abschließt. 

Ein Telefonat am Tag nach der angeblichen Vergewaltigung, zwischen Kachelmann und einer weiteren Ex-Freundin – einer Försterin – stiftet neue Verwirrung und könnte gar als belastendes Indiz gewertet werden. Der 14. Prozesstag sorgte mit dieser prekären Zeugenaussage für neuen Zündstoff.

Spannend geht es auch am 15. Verhandlungstag im Prozess Kachelmann weiter. Heute stand die Gynäkologin vor Gericht, welche das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer, die Ex-Geliebte des Wetter-Moderators Jörg Kachel, kurz nach der angeblichen Tat untersucht hatte.

Aus Berichten geht hervor, dass die Gynäkologin der Heidelberger Frauenklinik erklärt hatte, das Opfer hätte in der Tat Hämatome an beiden Oberschenkeln aufgewiesen. Ähnliche Blessuren, so die Ärztin, kenne sie bereits von anderen Vergewaltigungsopfern. Zudem wäre auch eine Abschürfung, welche mit einer Kratzspur verglichen werden könnte, am Hals von „Frau Sabine“ festgestellt wurden.

Allerdings seien ihr (der Gynäkologin) – diese Aussage ließ wohl alle im Gericht die Luft anhalten, innehalten und nachdenken – während der Untersuchung des Unterleibs keinerlei Verletzungen aufgefallen.

Die Aussage der Gynäkologin wirft vor allem allgemein die Frage auf:

Warum hatte das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer keine nennenswert feststellbaren Unterleibsverletzungen?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Vergewaltigungsopfer keine inneren Verletzungen aufweisen. Der Tathergang an sich bzw. die Vorgehensweise des Täters, ist in diesem Zusammenhang immer in Betracht zu ziehen. 

Nun gilt es für die zahlreichen Gerichtsmediziner, die an diesem Fall beteiligt sind, herauszufinden, ob tatsächlich eine Vergewaltigung vorliegt. Diese müssen die offensichtlichen Verletzungen des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers richtig deuten und vor allem sachkundig erläutern können.

 

Heute, am 15. Prozesstag, gab es allerdings auch ein wenig Entspannung im Gerichtssaal. Jörg Kachelmann konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, genauso wenig wie die Verteidigung, Richter und Staatsanwaltschaft. Für Erheiterung sorgten die Worte eines ehemaligen Kollegen des Wettermoderators, der ein wenig aus dem „Nähkästchen“ plauderte. Freimütig erzählte er, Kachelmann bezeichnete sich einst selbst als „Klugschweizer“ und als Moderator sei dieser eine richtige „Rampensau“ gewesen. 

Ganz Deutschland wartet nun gespannt auf den Ausgang dieses Prozesses, dessen letzter Verhandlungstag im Dezember 2010 vorgesehen war. Doch allem Anschein nach wird das Urteil wohl erst im Jahr 2011 gesprochen werden können.

Dieser spektakuläre Rechtsfall könnte durchaus in die Geschichte eingehen.

Kachelmanns Ex-Freundin hält an ihren Beschuldigungen fest

25. Oktober 2010

Kaum ein Prozess hält ganz Deutschland seit Monaten so sehr in Atem, wie der von Jörg Kachelmann. Erneut wurde die Nebenklägerin, „Frau Sabine“ – die Ex-Freundin des Fernsehmoderators Kachelmann, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, im Landgericht Mannheim vernommen.

Diesmal sorgte die Frau weniger mit ihrer Kleidung für Aufsehen, sondern erregte vielmehr mit einem Buch die Aufmerksamkeit, welches sie schützend vor ihr Gesicht hielt.

Der provokante Titel jener Lektüre lautet: „Der Soziopath von nebenan“ – und trägt den Untertitel – „Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks“.

Diese Lektüre hat die Nebenklägerin doch wohl bestimmt nicht ohne Grund ausgewählt?!

Nach wie vor, so auch heute, hält die Ex-Geliebte an ihrer Beschuldigung fest, dass ihr Ex-Freund, Jörg Kachelmann, sie mit dem Messer bedroht und vergewaltig haben soll. Bereits vergangene Woche war „Frau Sabine“ knapp zehn Stunden lang vernommen wurden und heute wurde sie abermals am Vormittag von den drei Richtern der Strafkammer befragt.

Im Anschluss daran erhielten dann auch Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Gutachter die Möglichkeiten, Fragen zu stellen. 

Unterdessen liegen nun weitere Untersuchungsergebnisse zu digitalen Fotos vor, welche vom Computer des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers stammen. Vor fast einem Jahr hat Kachelmanns Ex-Freundin, Aufnahmen von blauen Flecken auf ihren Oberschenkeln gemacht. Der von Kachelmanns Verteidigung beauftragte Gutachter Bernd Brinkmann, welcher vorerst vom Gericht wegen „Befangenheit“ abgelehnt wurde, deutete diese Fotoaufnahmen als eine Art „Selbststudie“. Es wäre denkbar, dass Frau Sabine den zeitlichen Verlauf der Hämatome somit für sich dokumentieren wollte. Zunächst war der Gutachter davon ausgegangen, dass jene Fotos innerhalb einer halben Stunde aufgenommen worden waren. Unterdessen teilte der Vorsitzende Richter zu Beginn der Verhandlung mit, dass zwischen den Bildnern maximal 33 Sekunden liegen würden. Was allerdings noch immer schleierhaft bleibt, ist die Tatsache, welchem tatsächlichen Zweck die dubiosen Aufnahmen eigentlich dienen sollten.

Es gab selten so viele Spekulationen wie im Vergewaltigungsprozess von Jörg Kachelmann. Der „Wetterfrosch“ hat noch immer viele Sympathieträger auf seiner Seite. Zahlreiche von eben diesen sind von seiner Unschuld überzeugt.

Die Frage – ob Jörg Kachelmann seine Ex-Geliebte tatsächlich mit einem Messer bedroht und zum Sex gezwungen hat – können nur zwei Menschen mit Gewissheit beantworten. Zum einen ist es Kachelmann selbst, der seine Unschuld beteuert, zum anderen ist es Frau „Sabine W.“ – die an ihrer Aussage festhält und ihn der Vergewaltigung bezichtigt.

Wer von beiden lügt?

Wann wird die ganze Wahrheit ans Licht kommen?

Der Prozess wird sich vermutlich noch bis Jahresende hinziehen bzw. eventuell darüber hinaus.

Die Kachelmann-Erpressung

17. Oktober 2010

Es wird immer mysteriöser im Fall Kachelmann!

Nicht nur, dass der Wettermoderator Kachelmann von seiner Lebensgefährtin „Sabine“ der Vergewaltigung bezichtigt wurde, nun ist er zudem noch das Opfer einer Erpressung geworden.

Wie die „Bild am Sonntag“ berichtete, wurde dem Kölner Büro von Kachelmanns Management ein ominöser Brief zugestellt. Auf dem Kuvert war eindeutig vermerkt, dass der Brief an „Herrn Kachelmann persönlich“ gerichtet sei und überdies stand fett gedruckt „Eilt – prozessrelevant!“ auf dem Umschlag.

Eine unbekannte Erpresserin verlangte von Jörg Kachelmann eine Summe von 10.000 Euro, dafür wollte sie ihm eine „Entlastungszeugin“ nennen.

Wie die „BamS“ schreibt, könnte jene Zeugin – aufgrund der unmittelbaren Justiznähe – beweisen, dass eine Beeinflussung der vom Gericht beauftragten Gutachter und Zeuginnen stattgefunden haben soll. Überdies könnte die Frau ebenfalls darlegen, weswegen die Kampagne gegen Kachelmann gestartet wurde.

Dass es so spannend würde, hätte zu Prozessbeginn kaum jemand für möglich gehalten.

Nachdem nun Kachelmanns Anwälte jenes Schreiben unter die Lupe genommen hatten, alarmierten sie die Polizei. Diese wiederum leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Erpressung ein, denn schließlich verlangte die Unbekannte eine hohe Geldsumme, um Informationen preiszugeben, welche der Wahrheitsfindung dienen könnten.

Es wurde vereinbart, dass Herr Kachelmann zum Schein auf diesen Deal eingehen sollte und ein Treffen für die „Geldübergabe“ arrangiert. Leider scheitere die ganze Mission, denn zum besagten Zeitpunkt – auf einem Parkplatz eines Supermarktes im Kölner Stadtteil Porz – tauchte keine Person auf, um das „Geldpaket“ in Empfang zu nehmen. So jedenfalls berichtete es „Bild am Sonntag“, während die Kölner Kripo – aufgrund des derzeit laufenden Verfahrens - sich nicht zu diesem Vorgang äußerte.

 

Morgen, am Montag, dem 18.10.2010, soll der Prozess im Mannheimer Landgericht fortgesetzt werden.

Wenn es diese Entlastungszeugin wirklich gibt, dann könnte sie möglicherweise „Licht ins Dunkle“ bringen und vielleicht gar Kachelmanns Unschuld – welche er von Anbeginn beteuerte – tatsächlich bekräftigen.

Wer ist die geheimnisvolle Zeugin?

Wird sie im Gerichtssaal erscheinen, wenngleich auch die Geldübergabe „geplatzt“ ist?

Es bleibt aufregend spannend im Fall Kachelmann!

 

Der “Fall” Jörg Kachelmann

13. Oktober 2010

Im Kachelmann-Prozess geht es heiß zur Sache, ohne dass sich wirklich etwas tut. Oder doch?

Am heutigen Vormittag sollte Kachelmanns Ex-Geliebte aussagen, deren Ausführungen mit Spannung erwartet wurden. Doch daraus wurde nichts, denn der Verteidiger von Jörg Kachelmann ließ die Verhandlung unterbrechen.

Wie es den Anschein erweckt, sieht die Verteidigung von Jörg Kachelmann einen erneuten Befangenheitsantrag gegen die Richter vor.

Es ist und bleibt verworren im Fall Kachelmann.

Zur Erinnerung: Der einst sympathische „Wetterfrosch“ – welcher aufgrund der belastenden Aussagen seiner „Ex“ Sabine (wie die 37-jährige Radiomoderatorin allgemein in den Medien genannt wird) – hat unterderssen sehr viel an Sympathie eingebüßt, nachdem jene Frau ihn der Vergewaltigung bezichtigte.

Hat er es denn nun aber getan oder nicht?

Darüber gibt es nicht nur viele Spekulationen, sondern gleichermaßen auch diverse Ungereimtheiten in den bisherigen Aussagen des mutmaßlichen Opfers!

Heute erschien Frau Sabine im schwarzen Jeansrock, einem ebenfalls schwarzen Oberteil und mit einem schwarzen, um den Hals gewickelten, Tuch vor dem hohen Gericht. Die „schwarze Lady“ wurde vom Vorsitzenden Richter zunächst über ihre persönlichen Daten befragt und durfte sich die Belehrung anhören, dass sie verpflichtet sei, vor Gericht die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit.

Doch Birkenstock, Kachelmanns Anwalt, wies darauf hin, dass Frau Sabine ebenfalls bezüglich des Paragrafen 55 belehrt werden sollte, welcher besagt, dass Zeugen ihre Aussagen auch verweigern können, sofern die Möglichkeit besteht, dass sie sich selbst belasten könnten. Die Begründung dafür sieht Kachelmanns Verteidigung darin, dass „Sabine“ bereits in früheren Vernehmungen nicht bei der Wahrheit geblieben ist und sich somit aller Wahrscheinlichkeit nach, der Falschaussage schuldig gemacht hat, welche eventuelle strafrechtliche Folgen nach sich ziehen könnte.

Es kam – wie es kommen sollte, der Vorsitzende Richter lehnte Birkenstocks Antrag auf Belehrung ab und daraufhin beantragte dieser einen förmlichen Beschluss. 

Die Spannung im Kachelmann Prozess bleibt demzufolge erhalten!

Hat er oder hat er nicht – auf diese Frage werden wir noch lange auf eine Antwort warten müssen!  Der Wettermann beteuerte von Anbeginn seine Unschuld, dem angeblichem Opfer hingegen wird „angedichtet“, sich die Blessuren selbst zugefügt zu haben.

Was stimmt in diesem Fall und was nicht?

Nimmt dieser dubiose Prozess noch eine ungeahnte Wende?

Die Spannung steigt ins Unermessliche!

Führt bald die STASI in Potsdam das Regiment?

2. Oktober 2010

Waren sie denn je ganz weg vom Fenster, die ehemaligen Stasi-Spitzel der DDR? Wer das gedacht hat, liegt vollkommen falsch! Nach der Wiedervereinigung wurden die ehemaligen Mitarbeiter der Staatssicherheit natürlich nicht „ausgebürgert“ – viele von ihnen sitzen heute noch in den höchsten Ebenen. Irgendwo und irgendwie gibt es immer wieder geeignete „Unterschlupfpunkte“ für die ehemaligen „Spitzel der Zone“.

Manch einer wagt es sogar tatsächlich, ganz offiziell ins Rampenlicht zu treten und das dazu noch in Potsdam – einer ehemaligen „Ossi-Stadt“! Die Rede ist diesbezüglich von keinem Geringeren als Hans-Jürgen Scharfenberg (Potsdamer Linke) – der es tatsächlich geschafft hat, in einer Vertreterversammlung zum Oberbürgermeister Kandidaten erkoren zu werden. Nur eine einzige Gegenstimme erhielt der damalige IM – Hans-Jürgen Scharfenberg. Doch was ist schon eine einzige Gegenstimme, wenn 84 Delegierte dafür sind, das Scharfenberg kandidieren darf?

Was aber wird Potsdam „blühen“, wenn die „Stasi wieder an die Macht kommt“? Vielleicht blüht Potsdam auf, mit diesem neuen Bürgermeister, der seine Schatten der Vergangenheit hinter sich herzieht! Vielleicht aber auch nicht! Unbestritten bleibt jedoch, dass – wenn Hans-Jürgen Scharfenberg die Wahl gewinnt – er der erste Bürgermeister einer deutschen Landeshauptstadt ist, der eine solche Vergangenheit vorzuweisen hat.

Das wirklich Makabere an dieser Sache ist zudem noch, dass ausgerechnet am Sonntag, dem 03.10.2010, die Oberbürgermeister-Stichwahl stattfinden soll! Wahrscheinlich wird dann bei manch einem Potsdamer der Tag der Deutschen Einheit einen ganz „scharfen“ Beigeschmack hinterlassen.

Scharfenberg selbst bereut natürlich seine IM-Tätigkeit im Dienste der Staatssicherheit der DDR zutiefst! Als einen „großen Fehler“ deklariert er diese. Ja sicherlich doch, die Tränendrüsen sind immer schnell gedrückt und lassen manch Herz erweichen! Wer allerdings glaubt das einem einstmaligen „Inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi“, wenn dieser zudem doch immerhin im Jahre 1985 die Verdienstmedaille der DDR erhalten hat? Schließlich war dies nicht irgendeine Auszeichnung von vielen, sondern eine ganz besondere staatliche Ehrung für ein „Stasi-Schwein“!  

Bereits seit 15 Jahren ist angeblich bekannt, dass Hans-Jürgen Scharfenberg ein „Stasi-Spitzel“ war. Und wenn schon – meinen die einen  - das ist doch „Schnee von gestern“!  Viele der ehemaligen DDR-Bürger jedoch, welche einst von der STASI in die „Mangel genommen wurden“ werden sicherlich nicht glücklich darüber sein, dass ein Ex-IM plötzlich Oberbürgermeister in Potsdam werden soll.

Da doch aber bereits seit Jahren bekannt ist, dass ein ehemaliger Stasimitarbeiter der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Potsdamer Landtag ist, sollte es doch keinen wirklich überraschen, wenn Herr Scharfenberg zudem noch Potsdams Oberbürgermeister wird. Oder? Im Endeffekt ist es wirklich schlimm genug, dass die Stasi Leutchen heute noch immer an der politischen Spitze ungestraft agieren können.

Wende hin – Wende her! Hauptsache ist doch, das „niedere Volk“ wird weiterhin ausspioniert. Dafür bedarf es allerdings heutzutage nicht einmal mehr einer geheimen Staatssicherheit. Die Spitzel und Schnüffler sitzen überall und dürfen – im Namen des Gesetztes – im Namen der Ämter und Behörden – doch jeden „kleinen Mann“ unter die „Lupe nehmen“ und diesen auffordern, sich „nackt zu machen“!

Oder ist dem etwa nicht so?

 



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